Donnerstag, 18. Februar 2016

Rosen Rosen Rosen


schwirren mir seit Wochen im Kopf rum.
Wie werden einige denken, die mich besser kennen ... wie ... Geniessergarten und Rosen .. ?? .. jawoll - ich möchte ein Rosenbeet für unseren Garten anlegen!


Beim 2. Gartenumbau mussten fast alle Rosen und der Rosenbogen weichen (s. Bilder oben). Wir hatten eine Guirlande d´Amour, Goldfinch, Bobby James, Rosa rugosa Roseraie de l´Hay und ein paar andere. Fast alle mussten weichen.
Aber das wäre früher für mich noch lange kein Grund gewesen, jetzt neue Rosen zu pflanzen. Rosen waren bisher nicht so mein Thema - also nicht für unseren eigenen Garten.
Aber jetzt wollen wir ein modernes Rosenbeet gestalten - mit alten Rosen, Ramblern und auch ein paar moderne ADR-Rosen sind dabei.
Alte Rosen und modernes Rosenbeet - ist das ein Widerspruch?





"Schuld" am Sinneswandel ist eigentlich Carmen vom Schweizergarten und natürlich die Rosen in Ihrem Garten. Oder mein Besuch bei ihr - oder wie auch immer. s. Bild links


Ihr Garten hat mir so gut gefallen, dass ich jetzt selbst ein paar Rosen in die Beete und sogar ein richtiges Rosen-Stauden-Beet pflanzen möchte.




Blattgesundheit 
ist für mich das wichtigste Kriterium für die Wahl der neuen Rosen, danach Farbe, Blütenform und Blütendurchmesser, Wuchsform und Wuchsgröße.

So brüte ich nun seit Wochen über Bildern, Katalogen und Büchern.
Ich habe zusätzlich zu meinen eigenen Büchern die Bibliothek "leer geliehen" und alle alten und neuen Rosenkataloge um meinen Arbeitsplatz herum verteilt.

Das Ergebnis meiner Planung und Eurer Tipps werdet ihr ab diesem Sommer regelmäßig hier im Blog präsentiert bekommen.


Ein ganz neues Buch zum Thema möchte ich Euch bei dieser Gelegenheit empfehlen: 


Rosengärten zum Verlieben

von Martina Meidinger und Evi Pelzer.

Martina Meidinger kennen viele von Euch sicher aus der Bloggerwelt - Evi Pelzer kenne ich seit langem als wunderbare Fotografin, die mir viel auf meinem eigenen Weg zu besseren Bildern geholfen hat. 

Die beiden haben jetzt eine Rosenbuch erschaffen, das ich gleich nach Erhalt verschlungen habe, so schön und informativ ist es zu lesen.

Die Rosengärtner/innen (ja meist sind es wohl wir Frauen) geben ihre persönlichen Erfahrungen mit ihren Rosen und Gärten aus erster Hand im Gespräch mit Martina Meidinger an uns weiter. 
Der Verlag war so freundlich und hat mir dieses Buch für eine Besprechnung zur Verfügung gestellt!

Was eine tolle Gelegenheit, all diese wertvollen Erfahrungen in sich aufzunehmen, während man gemütlich im Wohnzimmersessel sitzt und nur ein Buch halten muss.



Man kann richtig Feuer fangen bei den Bildern und Geschichten zu den Rosengärten.
... und ich habe mir ja wohl ganz offensichtlich den Rosengärtnerinnen-Virus geholt - da kam dieses Buch grade recht.

Zu beziehen im Buchhandel oder bei amazon





Rosen für unseren Garten

Aber zurück zu unserem und Carmen´s Garten in der Schweiz - sie hat perfekten Boden für Rosen. Dazu hat sie einfach ein tolles Händchen für Pflanzenkombinationen und hat entsprechend schöne Beete von Rosen und Stauden in ihrem Garten. 
Bei meinem Besuch bei ihr war ich noch überzeugt, dass es wegen unseres mageren Kiesbodens leider bei mir nicht geht. 
Ende der internen Diskussion. 
Wie sich herausstellt, hat es weiter gearbeitet.
Und ja - es ist schwierig, auf Kiesboden gesunde Rosen zu erhalten...
Und ja - es ist schon recht trocken im Sommer ...
Tiefgründig ist nicht der richtige Ausdruck für unseren Boden ...

Einige Plätze liegen jedoch im Bereich des früheren Gemüsegartens und dort habe ich über Jahre für etwas mehr tiefgründigen, reifen und fetten Boden gesorgt. 
Dort könnte es doch gelingen!? Dorthin werden jetzt auch die meisten Rosen kommen.
Für ein neues kleine Rosenbeet neben dem sonnigen Staudenbeet werde ich eine Art Rosenhügel schaffen. Ich habe noch viel Erde, die ich beim Umbau gerettet habe und lagere. Die werde ich dafür nutzen.
Dann kann das Rosen-Experiment beginnen. 



Rosenliste


Die folgenden Rosen haben wir bisher ausgesucht:

Kletterer:           Tuscany Superb, Sourire d´Orchidee
Mittlere Höhe:   Trier, Pomponella, Soul (romantisch), Angela, Agnes, Martin Frobisher
Tiefer unten:      Cute Haze


vorh.: Bobby James, William Shakespeare 2000, New Dawn

Als Begleiter möchten wir dazu  pflanzen: 
Storchenschnabel Geranium Rozanne, Fingerhut, Persicaria Firetail, Bergenien, Gräser und viele Blumenzwiebeln wie Allium 



Natürlich sollen die Rosen ohne spritzen und ohne Chemie  auskommen und die ganze Pflanzung muss wieder möglichst pflegeleicht werden. Schließlich soll es ein Geniesser-Garten bleiben.


Hier deshalb die Frage an alle Rosenliebhaber und Rosenspezialist/innen unter Euch 

welche Rose ist bei Euch super robust, verträgt auch mal Trockenheit und schlechte, kiesige Erde?

Normal frosthart. Bevorzugt weiss mit gelben Staubgefässen, rosa bis ganz dunkel karmin / purpur (s. auch Rosenliste oben). 
Mit Englischen Rosen von David Austin hatte ich bisher kein Glück - Heritage hat noch ein klägliches Zweiglein - trotz aller Fürsorge. Die William Shakespeare ist die einzige, die noch übrig ist.


Ich war in letzter Zeit in vielen Rosenblogs unterwegs und hatte solche Freude an Euren tollen Gärten! 
Sicher habt Ihr ein paar Tipps für mich.


Vielen Dank schon mal für Eure Hilfe und viele Grüße
aus dem Geniesser-Garten








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Kommentare:

  1. Liebe Renate,
    ja, brüte doch bitte noch ein bißchen. Dann kann ich weiter über Schnecken bzw. deren Abwehr brüten und wir schmeissen am Jahresende unsere Brutergebnisse zusammen.
    Für den Schrebergarten bilde ich mir nämlich auch ein Rosenbeet ein. Vor der Terrasse des Schreberhauses um Auge und Nase zu erfreuen.
    Aber leider müssen die Rosen in Anbetracht der ganzen anderen Arbeit bis nächstes Jahr warten.
    Herzliche Grüße, Angela

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    1. Einverstanden - lass uns brüten :-)
      Deine Schneckenberichte finde ich immer sehr amüsant geschrieben und interessant! Gerne mehr, mehr mehr davon!
      VG von Renate

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    2. Also Schneckenresistent sind die Rosen schon mal :-)

      LG Alexandra

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  2. Oh, da sollte ich mich wohl eigentlich lieber raushalten, denn bei Euch gibt es sicher ein ganz anderes Klima …
    Bei uns sind die Moschata-Hybriden herrlich unkompliziert. Bei Euch könnten sie allerdings unter dem stärkeren Winterwetter leiden. Beliebt ist von Lens auf jeden Fall Guirlande d'Amour. Wobei ich von der stärker duftenderen und wesentlich wuchsfreudigeren Hedi Grimm von Jahr zu Jahr mehr begeistert bin. Allerdings sind beide so ein Mittelding zwischen Strauch- & Kletterrose. Das lässt sich jedoch gut durch den Schnitt bestimmen. Aber sicherheitshalber würde ich mich mal in Deiner Umgebung umsehen, ob sie bei Euch mit dem Wetter gut klarkommt …
    VG Silke

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    1. Hallo Silke,
      die Guirlande d´Amour hatten wir im Garten und es ging ihr sehr gut bei uns. Eine schöne, robuste Sorte - sie war am Rosenbogen (s. auch Foto ganz oben 2. von unten rechts)
      Wenn die Hede Grimm ähnlich robust ist, wäre das eine gute Rose für uns.
      Wir haben in München etwas mildere Temperaturen als der Rest von Bayern :-)
      VG Renate

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    2. Dann würde ich Dir die Hedi empfehlen. Denn selbst bei uns im Schattengarten duftet sie zeitweilig fantastisch. Und normalerweise schneide ich sie nach der Blüte kaum zurück. Dann gibt es im Herbst Hagebutten & Nachblüten bis zum Frost. Und in strengeren Wintern werden ihre Hagebutten gern genascht. Sie ist allerdings etwas wehrhafter als Guirlande. Reichlich Bilder findest Du bei mir auf dem Blog unter dem Label 'Hedi Grimm'.
      VG Silke

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    3. ... hab´ sie mir grad bei Dir angeschaut - eine sehr schöne Rose, die Hedi Grimm!
      Viele Grüße von Renate

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  3. Hallo Renate!
    Ein Garten ohne Rosen wäre für mich undenkbar und weil ich sie alle so liebe, fällt es mir auch ziemlich schwer dir hier einen Rat zu geben. Besonders robust ist aber, die bereits erwähnte Guirlande, welche hier bei uns sehr schattig, schottrig und staubtrocken steht und trotzdem schon bis in den 2.Stock gekraxelt ist ;)
    Sehr robust und Trockenheitsresistent ist ebenfalls Rosarium Uetersen, Gishlaine de Feligonde (entzückenden, kleine Blüten und ein herrliches Farbenspiel) und Fantin Latour (leider nur 1xblühend) So, ich merk grad ich komm ins Schwärmen, deshalb hör ich jetzt lieber auf und wünsch dir viel Spass beim Aussuchen.
    LG

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    1. ... war grad auf Deinen Rosenseiten - sooo schöne Rosen und soooo schöne Bilder!
      Viele Grüße von Renate

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  4. Ich brüte auch über einer Rose, ich hatte mal Lions Rose, vielleicht wird sie es wieder. Die Rosen haben es hier ja schwer wegen des festen Bodens. Nach drei,vier Jahren wollen sie dann nicht mehr und werden weniger. Aber diese ist durch den Topf in den harten Boden gewachsen, später mußte sie dann mal weichen. Sigrun

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    1. ... die Lions Rose ist eine feine Rose und bei meinen Kunden blüht sie bis zum Frost (auch in München). Sehr edel. Sie ist dort auch recht gesund - ganz sicher eine gute Wahl. Viele Grüße von Renate

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  5. Liebe Renate,
    ich kann mir vorstellen, dass ein solches Beet ein wahrer
    Hingucker wird. Und ich freue mich auf die tollen Fotos, die wir
    zu sehen bekommen.
    Einen schönen Tag wünscht dir
    Irmi

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    1. ... ja, das wird spannend - auch für mich. Ich tu ja nicht viel im Garten und da bin ich schon sehr gespannt, ob das mit Rosen auch weiterhin so pflegeleicht funktioniert und meine Hängematte im Einsatz bleibt :-)

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  6. In meine Gärten kommen nur Rosen, die absolut robust und möglichst krankheitsresistent sind. Ich habe auch gerne einfache Blüten. Da kann ich die Mozart und als Kletterrose die Dortmund empfehlen. Gefüllt blühend hat sich bei mir die Leonardo da Vinci bewährt. Toll duftend und auch pflegeleicht ist Rose de Resht. Schön auch Bonica 82. Als Bodendecker Bad Wörishofen. Ist natürlich alles Geschmacksache!!!
    Viel Spaß beim Planen wünscht Dir Margit

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    1. Dank´ Dir Margit für die Tipps! Die Mozart liebe ich auch sehr und mein Mann hätte gerne ein paar rote Rosen - da würde die Rose Dortmund ja gut passen. Ich weiss nur noch nicht wo ich rote Rosen unterbringen könnte ... Evtl. am Gartenhaus? Wir hatten dort mal die Kletterrose Symphatie ... sooo schön, aber leider immer krank und schwächlich bei uns.
      Wenn nur die Rose de Resht ihre tollen Blüten nicht hinter Blättern verstecken würde - oder war das nur eine Angewohnheit meiner eigenen früher?
      Bonica 82 und Bad Wörishofen habe ich schon viel bei Kunden gepflanzt. Da hast Du Recht - das sind wirklich auch sehr pflegeleichte Rosen.
      Viele Grüße ins schöne Landshut sendet Renate

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    2. Ich hab die Rose de Resht jetzt mal so geschnitten, dass der Stock etwas luftiger ist. Jetzt ist es ganz O.K. Habe ein wenig das Gefühl, die Pflanze wächst so ein wenig wie ein Tulpenknospe!
      Gruß Margit

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  7. Hallo liebe Renate
    Das tönt ja richtig toll mit deinen Rosenplänen und wie ich dich bzw. deinen Karten bislang kennengelernt habe bin ich überzeugt, dass deine Planung ein absoluter HIngucker in deinem Garten wird. Ich liebe natürlich auch Rosen und könnte mir einen Garten ohne nicht vorstellen, obwohl wir eher schweren Boden haben, von ideal eigentlich keine Spur. Ich persönlich bin ein absoluter Fan von der Gertrude Jekyll, auch die Rose de Resht macht sich ganz toll, obwohl die Blüten eigentlich nicht allzu lange halten und eher klein sind. Als weisse Rose dürfte auch die Schneewittchen eine robuste Rose sein - wir haben einen uralten Rosenstock, der die kältesten Winter und die trockesten Sommer überlebt hat. Die Rose stand bereits im Garten als wir das Haus gekauft haben - vor 20 Jahren. Ich wünsche dir auf jeden Fall weiterhin viel Spass bei der Planung und bin gespannt, wofür du dich entscheidest.
    Liebe Grüsse
    Ida

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    1. Hallo Ida, ja die Gertrude! Von der lese ich immer wieder! Die muss sehr gut sein - ich hatte sie noch nie. Die Schneewittchen wird hier in München leider nichts - ich kenne sie hier nur schwächlich und krank. Da hat sie es bei Dir wohl viel besser!
      Ich hab´ tatsächlich unglaublich Spaß an der Rosenbeet-Planung und werde noch ein wenig weiter machen.
      Viele Grüße von Renate

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  8. Ach, es gibt nichts schöneres, als Rosen auszusuchen! Da drücke ich doch die Daumen, dass du, liebe Renate, die richtigen erwischst! Für schwierige Standorte kann ich - wie Margit auch - die Rose Monica 82 empfehlen. Oder viele Alte Rosen, vor allem die Alba-Rosen. Und Rambler sind ja generell unkompliziert oder die weiss-rosa Kletterrosen Félicité Perpétue und Mme Alfred Carrière - herrliche Dinger... Liebe Grüsse vom Engerain, Thomas

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    1. Hallo Thomas, ja die Bonica! Die ist eine feine Rose. Alba Rosen liebe ich sehr - sie leuchten ja fast in der Dämmerung. Leider bei uns nach meiner Erfahrung eher kränklich.
      Seufz - es gibt ja so viele Möglichkeiten. Da bin ich froh um jeden Tipp! Danke Dir sehr!
      Viele Grüße von Renate

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  9. Liebe Renate, meine allerliebste Rose ist Gertrude Jekyll, pink, von David Austin. Sie hat nicht unbedingt ein besonders schönes Laub, aber der Duft! Der macht eben alles wett. Wenn Du eine Rose für ein Fleckchen Erde suchst, die schon ziemlich früh blüht - sei sie Dir geraten. Ich habe sie in meinem Blog auf der Rosenseite vorgestellt. Ich habe sie als Hochstamm, werde heuer noch einen Zweiten dazu setzen, und Getrude darf dann auch noch als Strauchrose bei mir einziehen. Den Duft möchte ich einfach überall haben! So vernarrt bin ich in sie. Ich bin gespannt auf Deinen neuen Rosengarten. Du hast sicherlich ein gutes Händchen für Dein eigenes Paradies, da bin ich mir sicher. VLG Sabine

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    1. Hallo Sabine, dank´ Dir für Deine Empfehlungen! Die Gertrude Jekyll rückt immer mehr in den Fokus. Ich werd mir nachher anschauen, ob sie auch farblich passt. Wenn eine so toll duftet, muss sie ja fast mit rein!
      Dank´ Dir und viele Grüße von Renate

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  10. Hallo Renate, nun wird's noch romantischer im Genießergarten, schöön :-) Ich war am Anfang kein Fan von Rosen, aber habe dann die natürlicheren, die wilderen für mich entdeckt, gerne auch ungefüllt. Nun haben wir mittlerweile 10+x im Garten und ich kann mich auch nicht mehr um sie kümmern, als um die anderen Pflänzchen. Im Gegenteil, ich habe das Gefühl, sie sind gut im Nehmen; aber wir haben auch noch nicht lange Erfahrung damit. Daher kann ich wenig Tipps dazu geben. Bei uns machen sich die Ghislaine de Feligonde gut und auch die Christine Helene (beide Rambler), würden beide in deinen schönen Garten auch hübsch passen, genauso wie die Ballerina, die habe ich auch und bin auch damit zufrieden. Bin gespannt auf die Entwicklungen bei euch! Ein schönes Projekt. Viel Freude noch beim Aussuchen und Planen, ganze viele schöne Grüße, Doris

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    1. Hallo Doris, Christine Helene sagt mir grad nichts - ich werde gleich mal nachschauen! Die Ghislaine ist eine ganz feine Rose - mein Mann würde sich über die Farbe sicher sehr freuen! Mal sehen ob ich sie noch unterbringe.
      Danke für Deine Empfehlungen und wir werden sehen, wie es mit unseren jungen Rosenpflanzen weiter geht! Dein Garten wird ja von Jahr zu Jahr immer noch schöner!
      Tolle Mauern übrigens - da könnten die Englischen Rosen gut runterhängen. Bei uns ist ja leider alles absolut eben. Ich hab´ deshalb schon überlegt, welche in Töpfe zu setzen.
      Viele Grüße von Renate

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  11. Hallo Renate! Mit Rosen fing meine Liebe zum Garten erst richtig an. Habe ich sie extra hinters Haus gepflanzt, im Fall das es nichts wird, keiner merkt, wenn ich sie wieder entsorge. Wenn alles nur so schön gedeihen würde, wie meine Rosen..... Hab dir ein paar Bilder davon mitgebracht, wo du gerne mal stöbern darfst.

    http://whitegreyhome.blogspot.de/2015/06/pfingstrosen-vom-feld.html
    http://whitegreyhome.blogspot.de/2015/07/im-rosengarten.html

    Wenn du im Bloggersuchfeld Rosen auf meinem Blog eingibst wirst du traumhafte Rosensträuße aus meinem Garten finden. Darauf freue ich mich schon sehr.

    Lg Debby

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    1. Danke für die Tipps Debby - ich werde gleich mal bei Dir stöbern gehen!
      Viele Grüße von Renate

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  12. Liebe Renate, vielen Dank für den Buchtipp bzgl. der Rosen. Ich glaube, so ein Buch werde ich heuer dringend benötigen, da mein Beet umgestaltet werden sollte.

    LG kathrin

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  13. Liebe Renate,
    da kann ich dir leider nur wenig raten.
    Ich habe das große Glück einen Garten mit
    schwerer, lehmiger Bördeerde zu bewirtschaften.
    Da wachsen Rosen wirklich sehr gut.
    Raten würde ich dir aber (wenn überhaupt,
    denn mit Sandboden hab ich keine eigenen Erfahrungen)
    zu gesunden robusten historischen Rosen oder Wildrosen.
    Außerdem machen viele Hagebutten - ist doch in einem
    Genießergarten bestimmt was wert :-)
    Die Tuscany superb ist eine Gallica - sie wird sehr groß und
    wächst buschig - klettern tut sie bei mir nicht.
    Aber sie ist fantastisch! Sehr sehr winterhart.
    Jacques Cartier ist auch toll - sie blüht mehrmals und wird
    auch groß und buschig. Die Rosa glauca kann ich noch empfehlen.
    Wächst auch überall. Englische Rosen würde ich auch nicht wirklich
    nehmen. Die haben selbst bei meinem guten Boden immer so ihre
    Wehwechen und Problemchen :-)
    Ganz viele liebe Freitagsgrüße
    sendet dir die Urte

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    1. Danke Urte für Deine Rosenempfehlungen! Die Tuscany gefällt mir wirklich super gut und es beruhigt mich, dass Du sie empfiehlst!
      Wenn es nur Sand wäre - es ist richtiger Kies! Aber ich bin mir sicher, wir finden was.
      Tuscany ist schon fest eingeplant! Rosa glauca gefällt mir auch sehr gut - tolles Laub.
      Jacques Cartier hatten wir mal und ist gut hier gediehen - gut, dass Du mich erinnerst!
      Viele Grüße von Renate

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  14. Liebe Renate, vielen Dank für die lobenden Worte zu unserem Buch - das hat mich total gefreut! :D Ich bin ja in einer ähnlichen Situation: Rosen waren bisher nicht gerade meine Favoriten. Das Buch war auch nicht meine Idee - ich hab eine Anfrage dazu bekommen und es einfach mal probiert. Jetzt bin ich natürlich völlig infiziert und muss den Garten umgestalten, damit ich noch ein paar Rosen unterbringe. Ich habe auch Kiesboden (Schotterebene und dazu gleich neben der Isar), aber immerhin mit hohem Grundwasser, so dass sich alle tief wurzelnden Pflanzen nach ein paar Jahren selber versorgen können. 'Bonica 82' kann ich auch absolut empfehlen für durchlässige Böden, generell gehen Kleinstrauchrosen an den meisten Standorten gut. Aber das sind halt meistens nicht die Sorten, bei denen man total ins Schwärmen gerät ;) Von den Englischen gedeiht 'Graham Thomas' bei mir am besten, die rot blühenden wollen leider nicht so. 'Ghislaine de Feligonde' ist so eine unverwüstliche Universalrose - die hab ich jetzt in so vielen, teilweise völlig unterschiedlichen Gärten gesehen und immer hat sie gut ausgeschaut und war gesund. Deshalb hab ich sie bei mir an die Nordseite des Hauses gepflanzt, an den ungünstigsten Platz den ich hatte. Da wächst und blüht sie jetzt wunderbar. Ich bin gespannt auf Deine Rosenerfahrungen und werde heuer bestimmt öfter mal vorbeischauen. Liebe Grüße von Martina

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    1. Danke für die Tipps Martina - da können wir uns ja mal zusammen setzen :-)
      VG von Renate

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  15. Hallo Renate,
    jetzt hat dich also auch der Rosenvirus erwischt!
    Bei mir im Vorgarten wächst ohne zu klagen die Rose de Resht. Und das, obwohl das Beet vorher Betonpflaster war. Die Steine und soviel wie möglich vom Kies haben wir ausgehoben und Blumenerde eingeschüttet. Die Rose kann also nicht tief wurzeln und Regenwasser läuft schnell ab. Sie blüht trotzdem.
    VG
    Elke

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  16. Grüß dich, Renate!

    In meiner märkischen Sandbüchse gedeiht die Alba Königin von Dänemark krankheitsfrei und üppig. Ebenso die Zentifolie Fantin Latour. Als Rambler Paul Noel.

    Zu den Weißen: Ghislaine de Feligonde ist groß und fit. Sternrußtaugeplagt, aber dennoch meine große Liebe ist Nevada. Nie würde ich auf sie verzichten! Schau mal hier: http://www.berlingarten.de/der-perfekte-gartentag/

    Beste Grüße, ich bin gespannt auf deine Umsetzung!
    Xenia

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    1. Danke Xenia! die Königin von Dänemark hatten wir früher - eine tolle Rose und absolut hart im Nehmen! Fantin Latour hatte ich dagegen gar kein Glück bei uns.
      Nevada ist auch eine feine Rose! Die werde ich in die engere Wahl nehmen!
      VG von Renate

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  17. Wunderbar, da ich in einem Dorf mit Rosenpark wohne, bleibt es nicht aus, dass sich die ein oder andere in meinem Garten eingenistet hat. Pflegeleicht sind sie alle (also die, die ich habe). Wenn Du magst, kann ich Dir 2 sehr ehrliche und seriöse kleine Rosenanbieter nennen, die mit viel Herz Gärtnern und auch gut beraten. Ich wollte das jetzt nur nicht hier posten, das würde irgendwie merkwürdig wirken.
    LG Cordula

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    1. Danke für die Tipps und damit sie nicht verlorengehen, stelle ich sie hier gleich mal ein:

      http://www.historische-rosen-schaetze.de/
      http://o-planten.de/shop/

      Es interessiert die anderen ja sicher auch!
      Viele Grüße von Renate

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  18. Ich hab dir schon vor 2 Tagen eine Antwort geschrieben und weiß nicht wo sie untergegangen ist und zwar zwecks Unterpflanznung und so. Nun frage ich, ob ich dir ein paar Fotos von Rosen aus meinem Garten senden soll.
    Mit freund.Grüßen Ilona

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  19. Viel zu spät, aber ich will auch noch einen Kommentar zum Rosenbeitrag hinterlassen :) ;) Habe selber früher viele Rosen gehabt und nun sind nach Umzügen und vermehrtem Interesse an Stauden nur noch die robustesten übrig geblieben. Dazu zähle ich unbedingt die Mary Rose (sehr früh blühend, Strauchrose, rosa)und die Leonardo da Vinci (Beetrose, kräftigrosapink) und meine absolute Lieblingsrose ist die Eden Rose. Rosenpflege besteht bei mir inzwischen nur noch im Verblühtes und tote Äste wegschneiden. Mehr wird nicht gemacht. In einem Garten ohne Chemie bekommt alles einen Kreislauf. Natürlich kommen Läuse. Dafür aber auch Marienkäfer und ihre Larven. Und andere Läuseliebhaber. Und Natürlich werden im Laufe des Sommers die Blätter bräuner und fallen oft ab. Ja und? Den Rosen machts nichts aus und ich pflanze eine hübsche Staude davor. Im Winter werden sie auch nicht geschützt. Und ich wohne ja westlich von München bei Landsberg, also gleiches Klima wie bei dir. Die überleben das immer. :)
    Letztes Jahr habe ich mir dann nach vielen Jahren doch noch drei neue Rosen gekauft: zwei Rosenstämme Eden Rose bei der Gartenlust Waal und eine dunkelrosane, leider leider fällt mir der Name nicht mehr ein. (Winterdemenz..).
    Ich wünsche dir aufjeden Fall ein schönes, erfolgreiches Rosenjahr!
    Liebe Grüße
    Tatjana

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    1. Danke für die Tipps Tatjana - ihr habt in Landsberg aber deutlich andere Erde als wir hier im Münchner Kies.
      Mary Rose ist eine feine Rose - die muss ich noch mal in Betracht ziehen!
      Viele Grüße von Renate

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  20. P.S. Die Bobbie James ist seeeehr wüchsig. Habe meine frühere meiner Schwiegermutter gegeben, jetzt überwächst sie den Pflaumenbaum ;)
    Und Rosen wachsen fast überall (außer im niedrigen Topf, hatte aber sogar mal die New Dawn im hohen Topf..). Im ersten Jahr bei Trockenheit gießen, danach kann man sie sich selber überlassen.
    Sehr gute Erfahrung habe ich auch mit der "Königin von Dänemark" gemacht, wunderschöne gefüllte rosa Blüten, nach aussenhin weißer werdend. Sie ist super robust, blüht einmal und man könnte sie theoretisch mit der Motorsäge niedrig halten (habe mal einen ähnlichen Bericht gelesen) ;) Jetzt aber genug über Rosen geredet..

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    1. ... die Topf-Lösung werde ich sicher im ersten Jahr brauchen! Die Bobby James haben wir im großen, alten Apfelbaum - dort ist sie grad richtig. Sie schützt die Vogelnester vor den Katzen.
      VG von Renate

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  21. Lach, wenn du Rosen pflanzt, dann überlege ich mir das doch nochmal wegen einem Kiesgarten bei mir...den habe ich wegen der Erde bisher immer verworfen.
    Ich würde auch am ehesten zu den Moschatas tenidieren. Die stehen bei mir an praller Sonne, werden nie gegossen und haben selbst im letzten, absolut trockenen Winter duchgeblüht bis zum ersten Frost im Dezember. Rugosas sind auch hart im Nehmen. Ich bin kürzlich auf den französischen Rosenzücher André Eve gestossen, der wunderbare Rosen hat. Suzon und Shéhérazade haben es mir besonders angetan, letztere ist leider nicht im Handel, sonst hätte ich mir die geholt.
    http://chouchouhouse.blogspot.ch/2015/06/le-pouvoir-des-fleurs.html
    http://lesrosesdujardinsecret.blogspot.ch/2015/11/rosier-dit-sheherazade-eve.html

    Herzliche Grüsse
    Carmen

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    1. Liebe Carmen, falls Du mal ein Kiesbeet anlegst, kannst gerne Ableger haben *grins*
      Ich sags Dir, ich glaube es gibt niemand, der so mit den Rosen ringt wie ich. Eine Art Hass-Liebe - ich liebe einige sehr Cardinal Hume z.B., aber ich mag einen eher schlichten, modernen Garten, aber alte Sorten oder wenigstens Charme alter Sorten muss auch wieder sein und robust sollen sie auch noch sein - wir haben ja schließlich einen Geniesser-Garten ohne Gift.
      Genau - so einen Gedanken-Band-Wurm habe ich grad im Kopf *lach*
      Rosa mag ich eigentlich gar nicht - obwohl die Gertrude Jekyll ja eigentlich eine super Rose ist.
      Seufz ...
      LG von Rosen-Renate

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  22. Ach du, die Getrude Jekyll habe ich im Frühjahr 2015 frisch gepflanzt und nach dem Duft hat mich vorallem die Wuchs- und Blühkraft im ersten Jahr ungemein beeindruckt!

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  23. Liebe Renate, falls du noch Inspiration brauchst und du es schaffst noch ein paar Lücken in deinem Rosenbeet zu lassen schau doch vom 24.-27. 6. im Botanischen Garten vorbei zur Rosenschau... ein echter Traum! und für Dich eigentlich um die Ecke... Kannst natürlich auch schon vorher z.B. zu Arche-Noah-Jungpflanzenmarkt am 8. Mai hinschauen, und dein Gemüsebeet noch mit historischen vom Aussterben bedrohten Gemüsesorten erweitern
    Wir sind inzwischen leider auch Rosenfrei, wg. Blattläusen.... :-(
    Dir auf alle Fälle schon mal viel Erfolg und viel Vergnügen

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  24. Liebe Renate, Du wirst sicherlich schon Deine Auswahl getroffen haben, ich wollte Dir aber auf jeden Fall noch die Züchtungen von Rudolf Geschwind ans Herz legen. Er hat es sich zum Ende des 19. Jh. zur Aufgabe gemacht robuste winterharte Rosen zu züchten. Toll finde ich "Erinnerung an Brod" und "Ännchen von Tharau". Die sind besonders schön in naturnahen Pflanzungen und können recht ausladend werden. Die Tuscany habe ich als einfach Tuscany und nicht die Superb, aber bin total begeistert, weil sie eine umwerfende Blüte hat. ist aber tatsächlich keine Kletterose. Bei den Ramblern würde ich Apple Blossom und Bobby James empfehlen. Bei den modernen Rosen finde ich Rosarium Uetersen toll, blüht unermüdlich den ganzen Sommer und kann auch als Kletterer gehalten werden.
    Viel Spaß! :-)

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    1. ... vielen Dank für die Empfehlungen Steffen! Die Rosen von Geschwind finde ich auch sehr schön! Der erste Schub ist bereits gepflanzt - aber wen der Rosenvirus erwischt, ist ja wohl unrettbar verloren ... da kommen sicher noch mehr Wünsche!
      Ännchen von Tharau würde ich glatt schon wegen des Namens in den Garten holen wollen!
      Viele Grüße von Renate

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... ich freue mich sehr, dass Du Dir Zeit für ein paar Worte nimmst