Samstag, 24. Oktober 2015

Pflegeleichter Garten













Mein Mann und ich hatten heute ein Gespräch am Küchentisch ...

Ein pflegeleichter Garten ist Eibenhecke, Rasen und Rasenrobot - sagt er.
und dann kam der Satz:



Es gibt nichts Blühendes, um das man sich nicht kümmern muss

Wie wahr!
Ein Garten, der viel Leistung bringen soll - in Form von blühenden Beeten oder Blütenhecken oder Rabatten, braucht auch Pflege.
Dennoch ist es möglich viel Leistung mit relativ wenig Pflege zu erreichen.

Das ist die Definition von einem pflegeleichten Garten für mich:
viel Gartenerlebnis mit wenig Pflege.


Pflegeleicht bedeutet für mich nicht gleich ordentlich!

Bei uns ist es eher überall ein wenig lässig. Dazu gibt Bereiche für die Vögel, Tiere und Insekten im Garten mit Altholz, Kompost, und Brennessel. Die sind einfach so wichtig für ein Gleichgewicht im Garten.

Ich persönlich empfinde Gartenpflege als Ausgleich zum Büro und nicht als Arbeit.
Auch muss ich noch dringend erwähnen, dass mein Mann unseren Garten liebt und selbst schon begeisterter Hobbygärtner war, bevor wir uns kennengelernt haben. 



Schneckenresistente Pflanzen

Eine recht pflegeleichte Pflanze in unserem halbschattigen Gartenbereich ist die wintergrüne, mandelblättrige Wolfsmilch 
Euphorbia amygdaloides purpurea
Schnecken mögen sie bei mir nicht und sie bietet vor allem im Herbst und Winter einen tollen Anblick. Doch auch die gelb-grüne Blüte im Frühling kann sich wohl sehen lassen. Sie sollte im Winter nicht direkt in der Sonne stehen.
Kein Schnitt, nur etwas Kompost im Herbst. Der milchige Saft reizt Haut und vor allem die Augen - deshalb auch der Name Wolfsmilch. 
Heute war der erste Raureif dran:



Absolut pflegeleicht und schneckenresistent ist auch das halbschattige Beet unter dem Perückenstrauch - Cotinus coggyria.
Im Vordergrund die immergrünen, gefüllten Christrosen - 
Helleborus orientalis gefüllt.
Gefüllte Christrosen samen (leider) kaum aus - im Gegensatz zu den normalen. 
Sie sind das ganze Jahr attraktiv und zur Blüte sind die aufrechten, gefüllten weissen Blüten sensationell.




Meine Definition von Beikraut / Lästling / Unkraut
alles was wuchert, sich stark aussaamt und viel Arbeit macht.

Da fallen dann für mich neben den bekannten apokalyptischen Unkräutern wie Giersch, Quecke und Winde auch Akeleien, Goldfelberich, normale orientalische Christrosen, Ranunkelstrauch, rosa Herbstanemone, roter Fenchel usw. darunter. 

Das alles kommt mir nicht in den Garten - auch wenn es noch so schön ist. Ich geniesse es beim Blick über den Gartenzaun in anderen Gärten. 
Dafür wachsen bei mir Gänseblümchen, wilder Storchenschnabel, wilde Nachtkerzen etc.. 


Kiesflächen und Kieswege pflegen

Laub entfernen: grober Rechen und ein Korb mit Löchern


Unkraut gibt es auf unseren Kiesflächen nicht, da wir sonnige Flächen haben und eine verdichtete Kiestragschicht Unkrautwuchs verhindert (s. auch Thema wassergebundene Wegedecke  *hier  Kieswege und Kiesflächen*).

Mehrmals im Jahr reche ich die Flächen. Alle paar Jahre kommen ein paar Schubkarren Riesel 4/8 drauf. Mehr Pflege ist nicht nötig. Die vordere Fläche ist auf dem Bild 8 Jahre alt.


Unser neues Staudenbeet im Halbschatten

Später dann kramte ich im Bilder-Archiv vom letzten Jahr und fand die Bilder vom Staudenbeet unter der Kirsche im Halbschatten. Wir haben ziemlich genau Mitte Oktober 2014 gepflanzt ...




Wir sind beide sehr glücklich, dass wir diese Ecke des Gartens letztes Jahr neu gestaltet haben - natürlich pflegeleicht  :-)

Halbschattenbeet - Blumenbeete im November


Viele Grüße von Renate und Harald aus dem Geniesser-Garten
(oder wie er seit Sabines Kommentar jetzt heißt: 
aus dem pflegeleichten Blühgarten)



P.S.
wie schafft Ihr es, dass Eure Gartenpflege sich in Grenzen hält?



Autor und copyright: Renate Waas, Landschaftsarchitektin München


.

Kommentare:

  1. Mein Garten ist mit seinen Staudenbeeten sehr arbeitsintensiv. Das ist durchaus gewollt. Ich fühle mich wohl und kann herrlich entspannen wenn ich im Garten arbeiten kann. Dazu gehören auch schwere Aufgaben wie Kompost umsetzen und viel zu groß geratene Hecken schneiden. Ich bewirtschafte den Garten ohne Hilfe.
    Aber mir ist auch bewusst, dass ich mit nunmehr über 60 Jahren daran denken muss, dass ich eines Tages nicht mehr so agil bin.
    Dann werden die Beete verkleinert oder auch ganz zurückgebaut, es wird jemand zum Mähen und Hecke schneiden angestellt und was jetzt auf dem Kompost landet, das geht dann zur Deponie.
    Hoffentlich werden bis dahin noch viele Jahre vergehen. So ganz ohne Bewegung im Garten, ich kann es mir noch nicht vorstellen.
    Herzliche Grüße,
    Anette

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    1. Du sprichst mir so aus der Seele Anette!

      Danke für Deine lieben Worte und ich wünsche uns noch viele Jahre Freude am Garten!
      Viele Grüße von Renate

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  2. auch ich gärtere über 1200m" mit Stauden Rosen Rasen Gemüse und Obst fast allein. mein Mann hilft bei schweren Arbeiten wie Kompost verteilen , mal was umgraben oder mit der Kettensäge gehölze auf den Stock setzen. Er ist für unser Holz Boot zuständig
    Aber gerade das Gärtnern hält mich fit. Und ich genieße eine Vielfalt und den leicht wilden Garten.
    . Durch Stauden, Gehölze Mulchen Gründüngung und auch einfach mal auch wachsen lassen und sich selbst überlassen und abwarten halte ich den Pflegeaufwand in den Beeten gering, meist ist es drei bis viermal pro Jahr. .
    Und ich kann auch sehr gut was Wachsen sehen auch Giersch, der sehr schön blüht zwischen den Gehölzen unter Hecken . Und ich setze andere Wucherstauden dazu und freue mich an den vielen Tieren die sich im hohen Dickicht wohl fühlen.
    Zum Rasenmähen habe ich einen besonders starken Mäher mit Radantrieb, der auch mal ein höheres Wiesenstück Wiese abmäht.
    Den Grasfangsack verwende ich nur zum Sammeln des Eichenlaubs, das dann zerkelinert unter die gehölze mit saurem Boden,wie Heidelbeeern Rohodendren.
    Und wunderbar zum Kürzen von Hecken und auch Stauden ist eine gute elekt. Heckenschere.

    einfach gesagt nicht pingelig sein und mit der natur gärtnern. Grüße von Frauke

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    1. Hallo Frauke, 1200 qm überwiegend allein pflegen ist eine satte Leistung! Noch dazu mit Gemüse und Obst. Grad Gemüse braucht ja so viel Zuwendung.
      Wir haben für den Rasen unseren Robot. Das erleichtert die Arbeit im Sommer ungemein, da wir beide nicht gerne Rasen mähen. Nur jetzt mähen wir mit dem normalen Mäher, um gleich das Laub vom Rasen auf zu "mähen". Ich mache das auch auf den Wegen und fahre einfach mit dem Mäher drüber. Das Laub wird einfach eingesaugt und gehäckselt.

      Mit der Natur gärtnern - da hast Du absolut recht! Das ist das Wichtigste.
      Viele Grüße von Renate

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  3. Hallo liebe Renate, mir schenkt der Garten auch einen Ausgleich. Unkraut zupfen ist DIE ideale Meditation schlechthin! Für den Einsatz gibt mir der Garten das Tausendfache zurück.
    Danke für´s Zeigen des Beetes, das tröstet mich einwenig über den mageren Anblick meines neu angelegten Beetes. Das sieht heute in einem Jahr sicher auch schon so schön dicht aus wie bei Dir. Toll hast Du das angelegt. Sogar die Thujas sind in diesem Jahr bei Dir ganz schön "geschossen", soviel haben meine Kerlchen in zwei Jahren nicht zugelegt.
    Ich wünsche Dir und Deinem Mann einen schönen Sonntag, ihr könnt stolz auf Euren "pflegeleichten" Blühgarten sein,
    Sabine

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    1. Hallo Sabine, dieses Beet wurde mit recht großen Stauden bepflanzt. Normalerweise sieht es kurz nach der Pflanzung noch viel erbärmlicher aus. Also keine Sorge, das wird bei Dir auch explodieren. Das erste Jahr finde ich besonders spannend im Staudenbeet und dann noch die Zwiebeln :-) . Ich habe diesen Herbst noch einiges hier gesetzt an Narzissen, Tulpen, Zierlauch, Lilien und kleineren Zwiebelchen gesetzt und freue mich schon sehr auf den Frühling.
      Wir mussten nur dieses Jahr viel hier gießen, da ja so lange nicht geregnet hat und alles neu gepflanzt war. Ich wollte da nichts riskieren.... Die eingewachsenen Beete dagegen haben kaum mehr Wasser gebraucht.
      Pflegeleichter Blühgarten bringt es auf den Punkt!
      Viele Grüße von Renate

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  4. Hallo Renate,
    mein eigener Garten macht in den Staudenbeeten eigentlich wenig Arbeit. Im Frühjahr muss alles abgeschnitten werden, dann Kompost drauf. Den Rest des Jahres muss ich nur ein bisschen zupfen, Unkraut kann sich kaum halten. Die Wildrosen sind schon mühsamer, da muss man hinter Ausläufern und zu lange gewordenen Zweigen hinterher sein. Für einen pflegeleichten Garten sind die also eher nichts.
    Im Null-Euro-Beet aber, wo ich viel mit Einjährigen gemacht habe und darauf warte, dass die selbstgezogenen Stauden alles zuwachsen, ist es wirklich mühsamer. Dahlien und Gladiolen rein, im Herbst wieder raus. Einjährige säen und gießen. Brombeeren und ihre Ausläufer schneiden. Brennnesseln von den Einjährigen fernhalten, usw.... Und dann noch die Sache mit dem Gras.
    Da ich aber die Wildpflanzen auch mal machen lasse und mich über Nachtkerzen, Schafgarbe und Seifenkraut freue, wird das Beet an manchen Stellen schon viel pflegeleichter - gerade das Seifenkraut macht gut dicht. Wenn man keine Pflanzen kaufen möchte, investiert man am Anfang eben in Arbeit.
    VG
    Elke

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    1. Hallo Elke, Wurzelausläufer sind wirklich ein Plage - solch Pflanzen vermeide ich in unserem Garten. Da bin ich nicht fit genug für. Nachtkerzen und Co wachsen jetzt endlich auch bei mir am Rand der Kiesbeete. Anfangs wollten sie gar nicht - die dürfen auch ruhig bleiben.
      Seifenkraut ist eine sehr gute Idee! Das werde ich mir noch fürs Magerbeet holen!
      Viele Grüße von Renate

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  5. Hallo Renate

    Ich hab mich schon gewundert, ob ihr vielleicht ins Thuja-Lager umzieht *hihi

    Was tue ich um meinen Garten pflegeleicht zu machen.

    Na ja, Rasenpflege finde ich doch eher mühsam - jede Woche das gleiche Grün mähen, also macht es der Roboter
    Giessen: das mache ich aus Prinzip nicht. Die Töpfe haben eine Wasserversorgung, die mit Terrakotta-Stöpseln in Flaschen funktioniert.
    Staudenbeete: Wenn die mal eingewachsen sind und genügend Bodendecker dazwischen wuchern, da gibt es nicht mehr viel zu jäten (ausserdem bin ich da nicht so streng, da ich einen naturnahen Garten pflege. Im Herbst Mist und Kompost verteilen wo nötig. Im Frühling alles zurückschneiden und ab damit auf den Kompost. Das sind jeweils intensive Zeiten, aber dann kann ich nur geniessen.
    Der Beeren und Obstgarten: Daist die Arbeit ja eigentlich Genuss: ERNTEN :-), das bisschen schneiden an den Schnurbäumen und einmal im Jahr an den Beeren, das stecken wir an einem Wochenende weg. Hingegen das jäten unter den Beeren, das ist lästig und braucht viel Zeit. Da werde ich zukünftig auch besser unterpflanzen.
    Der Gemüsegarten: der machte definitiv zu viel Arbeit, so dass wir nun auf Hochbeete umsteigen, die noch immer nicht geliefert wurden...
    Also eigentlich ist der Garten für mich (mit Ausnahmen) keine Last sondern Lust.

    Liebi Grüess
    Pascale


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    1. Hallo Pascale,
      die Eiben haben den heißen Sommer gut überstanden und sogar zugelegt. Da habe ich mir wirklich manchmal ein wenig Sorgen gemacht und natürlich gegossen. So kurz nach der Pflanzung schaffen die es nicht alleine. Ich riskiere da auch lieber nichts. Wir haben übrigens männliche Eiben - also ohne die verführerischen roten Früchte (wegen der Nachbarskinder).
      Kompost muss ich auch noch verteilen. Ich habe viel Erde gebraucht für die neuen Beete und eines der Hochbeete dafür geplündert. Das muss jetzt wieder neu befüllt werden. Ich bin froh, dass ich dadurch wieder alle Komposter ins Hochbeet entleeren kann.
      Da brauchts dann männliche Hilfe.
      Hochbeete sind wirklich super - ich träume schon von einem dritten ...

      " Garten ist für mich (mit Ausnahmen) keine Last sondern Lust " - Liebe Pascale, damit sprichst Du mir aus der Seele!

      Viele Grüße von Renate

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  6. Wichtig für ein entspanntes Gärtnern: mit der Natur arbeiten, nicht gegen sie :-) Pflanzen, die gut gedeihen dürfen bleiben und müssen nur im Zaum gehalten werden, keine Klimmzüge für Blumen, die man unbedingt im Garten haben möchte, die aber aufgrund der Bodenbeschaffenheit und Lichtverhältnisse nicht geeignet sind. Gehölze regelmäßig zurückschneiden und nicht warten, bis ein Radikalschnitt notwendig ist , das war's schon, sind ja eigentlich Binsenweisheiten ;-)
    Viele herzliche Grüsse und einen sonnigen Sonntag, Helga
    P.S. Deine Fotos sind leider sehr klein und lassen sich nicht vergrößern. Könntest du das bitte tun ???

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    1. Hallo Helga, gegen die Natur arbeiten ist arg anstrengend - da hast Du völlig recht!
      Danke für Deine Tipps!
      Irgendwie war heute bei blogger der Wurm drin - der Post ging grad so raus ... nächstes Mal werden die Bilder wieder größer! Versprochen!
      Viele Grüße von Renate

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  7. Meine beiden Gärten sind absolut pflegeleicht. Als Bollwerk gegen Unkraut der Nachbarn pflanze ich Geranium satt! Überhaupt gibt es bei mir viele pflegeleichte Bodendecker, die den Boden zumachen und es dem Unkraut schwer machen. Bevorzugt Geranium, Bergenien, etc
    Alle Pflanzen müssen robust sein und sowohl mit großer Hitze, als auch mit Kälte zurechtkommen und Schneckenfutter gibt es bei mir auch nicht. Es wird nichts verhätschelt. Wassergaben gibt es eigentlich nur in solchen Sommern, wie dem letzten. Frostschutz brauchen meine Pflanzen nicht! Das Laub, das von den Bäumen fällt, darf aber in den Beeten liegen bleiben.
    Heckenschnitt wird unter den Sträuchern verteilt und wird nicht mehr mühsam zum Container geschafft! Hab ich noch was vergessen... ? Gerade mein alter Garten muss pflegeleicht sein, weil ich nicht so oft dort bin!
    Viele Grüße von
    Margit
    Viele Grüße von
    Margit

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    1. Hallo Margit, frosthart und hitzefest ist natürlich auch bei uns ganz wichtig! Schneckenfutter pflanze ich auch schon lange nicht mehr - Lupinen oder Rittersporn wird man bei mir vergeblich suchen... schade eigentlich.
      Bergenien werde ich auch wieder mehr pflanzen, denn Immergrüne sind im Winter so schön. Dazu noch die roten Blätter im Herbst. Ich werde es mir gleich notieren, sonst vergesse ich es.
      Geranium hat es bei uns auch immer mehr, seit wir die Blumenbeet im Halbschatten angelegt haben.
      Vielen Dank für Deine Hinweise und
      viele Grüße von Renate

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  8. da hättest mich mal sehen müssen, als ich gelesen habe, dass Du keine Akkeleien magst!
    Und ich liebe sie. Grad das sie überall auftauchen... toll!
    Den einen Teil der Samen schüttel ich an Ort und stelle aus, den Rest sammle ich und werf ihn dann übe im Garten aus.
    Was liebe ich das herrliche blau im Frühling!!
    Würdest Du dann über meinen Zaun hereinschauen?
    Dürftest auch reinkommen...
    LG aus der Holledau, Steffi

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    1. Hallo Steffi,

      ich liebe Akeleien - und trotzdem kommen sie mir nicht in den normalen Garten. Ich habe eine kleine, abgeschlossene Ecke, da dürfen sie sein, weil sie nicht den Rest des Gartens überrollen können. Ja - für mich sind sie eines der schönsten Unkräuter :-)
      Wer weiß, evtl. nehm´ ich Dich bei Wort und schau sie mir an bei Dir.
      Viele Grüße von Renate

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    2. Hallo Steffi,

      ich liebe Akeleien - und trotzdem kommen sie mir nicht in den normalen Garten. Ich habe eine kleine, abgeschlossene Ecke, da dürfen sie sein, weil sie nicht den Rest des Gartens überrollen können. Ja - für mich sind sie eines der schönsten Unkräuter :-)
      Wer weiß, evtl. nehm´ ich Dich bei Wort und schau sie mir an bei Dir.
      Viele Grüße von Renate

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  9. Ganz, ganz tolle Fotos.
    Liebe Grüße
    ganga

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  10. Uih, da arbeite ich auch immer noch dran, am Pflegeleichten. Mein Mann war ja nie so der Gartenfreak, aber es ist schon viiieeel besser geworden. Mittlerweile tätigt er selbständig gewisse Arbeiten und das sogar gern. Nur mäht er leider immer wieder Pflanzen um, da er sie nicht "sieht" - tja, es gibt wohl solche und solche Männer .... nur der Roboter würde bei uns nix nützen. Zuviel Rundherum - Hin und Her ... oder ich müßte einige Beete wieder entfernen, was ich evt. vielleicht ohnehin irgendwann tun werde. Der Garten ist einfach im Werden, kein fertiger Zustand. nur die Vorgaben bleiben. Denn ich mache es umgekehrt wie manche anderen Gärtner, die neue Gärten beziehen. Ich orientiere mich an dem, was da ist und das bleibt grundsätzlich, außer - wie im Waldgarten - daß da marode Bäume fallen müssen. Aber ansonsten wird alles Vorhandene in meine neuen Planungen mit einbezogen. DA der Garten nicht zu voll werden soll, gibt es ja nicht mehr allzuviel, was ich hineinholen könnte. Noch bin ich im Experimentierstadium, schaue, was gut wächst, was weniger gut und vor allem Rosen und Hortensien sollen die Hingucker übers Jahr sein.

    Ich liebe es auch, im Garten zu arbeiten und zu gestalten. Nur nicht, wenn ich hetzen muß und das muß ich seit Monaten, seit meine Mutter so schwer erkrankte und es nicht besser wird ... in dem Alter - sie geht auf die 87 zu ... ist nicht mehr so viel zuerwarten. Aber deshalb will ich ihr noch jede freie Minute widmen. Der Garten hat auch später noch Zeit, ebenso das Bloggen, das ich dadurch auch in gewisser Weise seitdem vernachlässige. Aber ich bleib' am Ball und Dein Blog gehört zu meinen ersten Adressen, auch wenn ich nicht so oft kommentiere, denn das schaffe ich eh schon seit Monaten aus den bekannten Gründen nicht mehr so, wie ich es mir wünschen würde.

    Aber pflegeleicht ist eben auch meine endgültige Vorstellung und ob mans glauben mag oder nicht, der Waldgarten WAR relativ pflegeleicht bis auf das viele Laub im Herbst. Ein alteingewachsener Garten mit vielen Bodendeckern und Wiese kann einfach nur pflegeleicht sein. Da war der jetzige Garten ein Wahnsinns-Kraftakt dagegen, ihn erst einmal so zu formen, wie ich ihn jetzt habe ... 3 Jahre, die schon Einiges gebracht haben, aber noch nicht das, was ich anstrebe.

    Schön, daß Du dieses Thema aufgegriffen hast, da denke ich auch oft drüber nach.

    Wie ich es schaffe, daß sich alles in Grenzen hält ... ich muß eben über manches hinwegsehen können. Kürzlich jätete ich zahlreiche Brennesseln.Dann ist das eben so, wenn die da wochenlang herumstehen. Außerdem sind sie gesund und wir essen sie auch oder trinken Tee daraus. Nur möchte ich nicht den ganzen Garten voll davon haben. Aber ich schaffe es nur so, wie ich es schaffen kann ... es kommen auch wieder anderen Zeiten!

    Liebe Grüße und eine schöne neue Woche
    Sara

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    1. Hallo Sara,
      Brennessel findest Du bei mir auch - die sind einfach auch nützlich. Aber auch nur in einem Eck von dem aus sie nicht den Garten überrennen können.

      Grad für Zeiten, die einem wenig Luft für den Garten lassen wie bei Dir grade, finde ich es so wichtig, dass der Garten auch mal ohne viel Pflege auskommt (ohne gleich überwuchert zu werden).
      Bei mir hat das dieses Jahr recht gut geklappt - ich konnte ja den ganzen Sommer nichts tun.
      Alles Gute für Dich und Deine Mama!
      Viele Grüße von Renate

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    2. Danke, liebe Renate. Bei mir sollen die Brennesseln auch nur ganz hinten im Garten wachsen, wo sie es dürfen. Im Großen und Ganzen kam auch ich in diesem Jahr nicht viel zur Gartenarbeit. Da es so furchtbar trocken war, hielt sich das Jäten auch in Grenzen. Eigentlich könnte ich rückwirkend dankbar für die Dürre sein. ;-) Nun werde ich auch verstärkt auf Pflegeleichtigkeit hinarbeiten.

      Liebe Grüße
      Sara

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  11. Ach ja, Pflegeleicht...ist es hier nicht wirklich!Da helfen Buchsbaumhecken und (bitte phantasievolle) Eibenhecken als Begrenzung,Rasenmähertrecker,gerne 2,weiter Blick über von Pferden abgefressene Weiden (Grüüün),Schneckenfeste Pflanzen,Stauden,die man nicht begrenzen muss. und immer nur eine Sorte Pflanze pro Buchsbaumgesäumtem Formbeet.da kann keiner den anderen verdrängen.
    Man muss nur genug Beete haben... Hier ist das Problem der VIELE Platz. Da kann man nicht Schnecken jagen oder umgraben und Wurzeln rausholen,zumal jeder Spatenstich einen Feldstein trifft haha!An den Pflanzen neben dem Rasen fährt man knapp mit dem Aufsitzmäher vorbei,also kommen Wildpflanzen gar nicht darunter hervor.
    Und immer mit dem einen Rad auf Feldsteinkanten,da ist also auch kein Wuchern und Aussamen möglich.
    Hintere Ecken wie Holzplatz bleiben wild.Karden,hohe Gräser,Eselsdisteln.Insektenweide und Paradies für Schlangen,Eidechsen ,Käfer,Igel.
    LGKatja

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  12. Achja,Bergenien,Geranium,Sedum,Seifenkraut,Stockrosen mit ihren Riesenrosetten,Kräuter,Bodendecker,Majoran,Immergrün,Farn,Polsterschleifenblume,sowas macht den Boden dicht,gerade hier bei "Betonlehm".Das sind die Pflanzensorten hauptsächlich hier,neben Rosen(alte) ,Wein,Waldreben.Und Akelei die Herrlichen in allen Farben.LGKatja

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    1. Hallo Katja, wilde Ecken im Garten finde ich auch sehr wichtig - die haben wir natürlich - für Igel, Insekten, als Unterschlupf usw. Finde ich super wichtig. Pflegeleicht heisst ja nicht ordentlich! Sondern nur ohne allzu viel Aufwand.
      Viele Grüße von Renate

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  13. Ich stimme dir zu bis auf die Akeleien, auf die werde ich nicht verzichten. Euphorbia dulcis ist für mich pflegeleicht, ein Rückschnitt nach der Blüte und sie erstrahlt in neuem Glanz. Sie samt sich allerdings aus. So sehr wir uns auch bemühen und ständig alles in Richtung pflegeleicht umgestalten, ein Garten am Hang mit vielen Mauern und desolaten Nachbargärten wird niemals pflegeleicht, aber einfacher.

    Sigrun

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    1. Hallo Sigrun, einfacher - genau! Dein Garten ist wunderschön und ein Hang ist ja noch mal eine ganz andere Herausforderung! Ich wundere mich immer wieder, wie Du das schaffst!
      Deine sehr interessante Liste mit Deinen unkomplizierten Stauden, die Du neulich eingestellt hast, ist für mich auch ein großer Schritt in Richtung pflegeleicht!
      Viele Grüße von Renate

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  14. Hallo Renate,
    nun, ich arbeite fürs Alter daraufhin, das der Garten pflegeleichter wird, angekommen bin ich in dem Stadium noch nicht. Und das ist ganz gut so, ist es doch ein wundervoller Ausgleich zur sitzenden Bürotätigkeit. Und wie Sigrun schreibt, die Akeleien dürfen bleiben als liebenswerte Vagabunden.
    Eine weitere Verbesserung in Richtung bequem wird es im Frühjahr 2016 geben, dann kommen die nächsten beiden Hochbeete aus Deiner Empfehlung zu uns, weil uns das Gärtnern in den ersten beiden dieses Jahr so gut gefallen hat.
    Viele Grüße von
    Karen

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    1. Hallo Karen, freut mich sehr, wenn Du auch so zufrieden bist!
      Die sind einfach so robust, praktisch und schön. War grad bei Dir schauen - sieht toll aus bei Dir im Garten!
      Viele Grüße von Renate

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  15. Hallo Renate,
    mein Garten ist recht klein und macht deswegen relativ wenig Arbeit. Dafür muß ich aber ständig Wucherer in Schach halten und darauf achten, daß nicht alles ineinander wächst. Unkraut wird gezupft bevor es sich aussamen kann. Auch im Rasen steche ich regelmäßig Löwenzahn aus. Akeleien finde ich bezaubernd schön, deshalb dürfen sie sich in meinem Halbrondell ausbreiten. An anderer Stelle werden sie entfernt. Arbeitsintensiv sind die wuchernden Wasserpflanzen am und im Teich und der Gehölz-Rückschnitt, doch das ist ja nur ein- bis zweimal im Jahr erforderlich. Aber ich bin immer glücklich, wenn ich im Garten "muckeln" kann, ohne diese Arbeiten wäre ich nicht zufrieden.
    LG Kathinka

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    1. Hallo Kathinka, was ein schöner Ausdruck "muckeln" ... ohne Garten wäre ich wirklich nicht so ausgeglichen und glücklich wie jetzt. Er gibt einem sooo viel - wir freuen uns jeden Tag darüber - auch abends, wenn wir aus dem Fenster schauen.
      Viele Grüße von Renate

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  16. Ich höre immer nur 'Arbeit' ;) ...für mich ist der Garten ein Plausch, obwohl er gross ist und viel blüht, aber ich schneide die Rasenkanten nicht mit der Nagelschere und erfreue mich auch am 'Wilden', alles jedoch in einem gepflegten, geordneten Rahmen. Seit Wochen geniesse ich mein Reich nur, ohne gross was zu tun, wohl auch weil ich gerade nicht so die Energie habe, sondern meine Seele baumeln lassen 'muss'. Ein Garten ist für den Genuss, und wenn es nicht so ist, tja, dann stimmt was an der Planung nicht...oder an der Einstellung! Schöne Bilder aus eurem Garten - es ist wohltuend, wenn man seine Gartenleidenschaft mit dem Partner teilen kann, gell. Ich finde, da wachsen einem Flügel! Ganz liebe Grüsse und frohe Herbsttage wünscht euch Annette aus ihrem Gartentraum :)

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    1. Liebe Annette - für mich ist es grad in diesen Herbsttagen ein Genuss in den Garten zu gehen, Laub zu rechen oder einfach in der Sonne zu sitzen. Was ein Herbst!

      Ich lese noch immer in Deinem Buch - es ist mein Lieblingsbuch! Einfach wunderbar, mit Dir beim Lesen die Gärten kennen zu lernen!

      Viele Grüße von Renate

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  17. Ich telefoniere mit Oma. Immer wenn ich ins Schwärmen gerate, was ich noch alles vor habe, bremst sie mich mit einem "Pass auf, dass Dir das nicht zu viel wird." Sie schildert ihre Erfahrungen mit einem großen Garten so anschaulich, dass ich lang nach arbeitsunintensiven Lösungen suche. So fiel meine Wahl zum Beispiel auf ein sehr gutes Hochbeet, statt auf Schneckenoasen in Knöchelhöhe.

    Ansonsten hab ich jetzt eine Benjeshecke angelegt. Mit geflochtenem Sichtschutz. Hoffe, dass das Innere schneller rottet als das formgebende Flechtwerk : )

    Da um mich zwei Kleine hüpfen, empfinde ich den Garten, in den ich mich versenke und den die beiden intensiv bespielen, als große Erleichterung. Ich muss nicht allein für Programm sorgen, eine ganze Gartencommunity unterstützt mich. Der Birnbaum wirft mit Früchten um sich. Der Apfelbaum lädt zum Klettern ein. Vier Pflöcke im Boden und darüber ein Tuch sind ein Haus. Und so weiter.

    Liebe Renate, Eure neu gestaltete Einfahrt empfinde ich als sehr, sehr gelungen. Sie wirkt einladend, so als wären nicht nur die Mickey Mäuse dieser Welt, sondern auch die Donald Ducks willkommen.

    Danke für die Inspiration auch an Deinen Mann
    Maria

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... ich freue mich sehr, dass Du Dir Zeit für ein paar Worte nimmst