Sonntag, 17. November 2013

Gemuesegarten im November






Gemüsegarten im November


Ernte im November:  



Salate
Rote Bete, 
Rettich, 
Sellerie, Staudensellerie, 
Lauch, 
ein paar Himbeeren sowie letzte Bohnen und Knollenfenchel aus dem Gewächshaus



Im Frühbeet mit Abdeckung wachsen Salate und Radicchio

Kräuter:
Thymian, Rosmarin, Schnittlauch, Lauchzwiebeln, Petersilie, Bohnenkraut


Beim Rosenkohl und Grünkohl warte ich noch ein wenig, den gibt es dann erst im Januar. Mit einem Mantel aus Vlies halten die beiden bei uns auch schon mal Minusgrade aus. Sollte es bitter kalt werden, räume ich sie ins Gewächshaus und schlage sie dort ein (incl. Vlies darüber).

Die Kirsche sieht mit ihrer roten Herbstfärbung noch mal prachtvoll aus im Garten (s. Foto ganz oben).




Kapuzinerkresse, 
Tagetes und Ringelblumen blühen und ein paar Astern auch noch.







Im Frühling war es so kalt, dass die Artischocken dieses Jahr nicht geblüht haben. Ich hoffe aber doch, dass sie den Winter überleben und dafür nächstes Jahr Ihre schönen Blüten zeigen.






Gartenarbeiten im November:

Mulchen mit Laub, Gras, halbreifem Kompost. Die Regenwürmer können so in frostfreien Zeiten noch "arbeiten" und so ganz nebenbei den Boden lockern.
Ich grabe übrigens den Gemüsegarten nie um - das würde meine Bodenorganismen nur verwirren, denn die sind gewohnt in ganz bestimmten Bodenregionen zu wohnen. Wenn man mulcht und die Regenwürmer arbeiten lässt, ist umgraben wirklich nicht nötig. (Ausser bei sehr hartem Lehmboden die ersten Jahre)
Winter - Gemüse (Lauch, Sellerie, schwarzer Rettich z.B.) ernten, lagern oder einschlagen bzw. mit Vlies schützen.
Chicoree antreiben, Schnittlauch für den Winter vorbereiten.
Das Laub ist fast alles runter - ein paar Äpfel hängen noch für die Vögel in den Bäumen. 
Jetzt kehrt Ruhe ein im Gemüsegarten.


Viele Grüße von Renate




Autor und copyright: Renate Waas, Landschaftsarchitektin München

.